Mediation

Mediation ist ein Verfahren, auf das sich die Teilnehmer freiwillig  mit dem Ziel einlassen, Probleme, die untereinander bestehen, vertraulich und lösungsorientiert zu besprechen.

 

 

Die Mediation wird dabei von einem neutralen Dritten (Mediator*) begleitet. Der Mediator schafft den Rahmen, in dem die Parteien die Möglichkeit bekommen, all die Dinge auszusprechen, die zu der problematischen Situation, in der sie sich befinden, geführt haben.

 

Der Mediator ist allparteilich und neutral, achtet auf Gesprächsregeln und eine wertschätzende Sprache. Er unterstützt die Parteien durch Einsatz unterschiedlicher Methoden, die für sie passende Lösung zu finden. 

 

Ziel in einer Mediation ist es,

 

  • lösungs- statt fehlerorientiert zu handeln
  • am Gewinn für beide Parteien zu arbeiten und nicht am Sieg einer Seite
  • nicht zu sehr auf das "was war", sondern mehr auf das "was möchte ich in Zukunft?" Gewicht zu legen 

 

Die Parteien entscheiden immer selbst, wie lange eine Mediation dauert. Dabei ist ein Mediationsverfahren meist schneller und kostengünstiger als eine Auseinandersetzung vor Gericht.

Nachhaltiger ist die Mediation meistens auch, denn oft ist es nicht wichtig, Recht zu bekommen, sondern innerer Friede - ein "Es tut mir leid" - wichtiger als ein gewonnener Rechtsstreit. 

 

Eine Mediation eignet sich sowohl für Abteilungen, Teams, Kunden - Lieferanten, Nachbarschaftsstreite, Paare, Unternehmensübergaben, an Schulen und immer da, wo Menschen noch ein bisschen miteinander reden können, obwohl sie sich im Moment nicht viel zu sagen haben. 

 

*Mediator ist in diesem Fall selbstverständlich sowohl weiblich, als auch männlich gemeint.

 

 

Ein guter Einblick in das, was eine Mediation ist, gibt dieses Video:

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© Dr. Sabine Graf